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Fitch hebt den Ausblick für Bulgarien auf positiv und bestätigt BBB+

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Ein gläserner Büroturm zur blauen Stunde mit einigen beleuchteten Fenstern Finanzen
Ein gläserner Büroturm zur blauen Stunde mit einigen beleuchteten Fenstern

Die Agentur verwies auf das Ende der Koalitionsinstabilität, warnte aber vor hoher Inflation und einem großen Leistungsbilanzdefizit.

Fitch Ratings hat den Ausblick für Bulgariens Kreditrating am 25. September 2026 von stabil auf positiv angehoben und das Rating bei BBB+ bestätigt. Ein positiver Ausblick bedeutet, dass das Rating bei günstiger Entwicklung angehoben werden könnte, garantiert dies aber nicht.

Laut der Darstellung der Bewertung durch BTA verband Fitch die Änderung mit den Parlamentswahlen im April und der Bildung einer Einparteienregierung mit parlamentarischer Mehrheit, der ersten seit mehr als zwei Jahrzehnten. Dies könne eine lange Phase instabiler Koalitionen beenden und Raum für Strukturreformen schaffen.

Fitch hielt an seiner Wachstumsprognose von 2,8 % für 2026 fest und erwartet 2,9 % für 2027. Die Inflationsprognose für 2026 wurde von 3,8 % auf 4,9 % angehoben; für dieses Jahr erwartet die Agentur ein Leistungsbilanzdefizit von 7,4 % des BIP. Die Staatsverschuldung veranschlagt sie für 2026 auf 31,7 % des BIP, niedrig im Vergleich zu anderen EU-Ländern.

Als Risiken nannte die Agentur die Lohnstückkosten, die in den drei Jahren bis 2025 kumuliert um 36,4 % gestiegen sind, sowie das schnelle Wachstum der Kredite an private Haushalte.

S&P Global Ratings hatte den Ausblick für Bulgariens BBB+-Rating im Mai 2026 auf positiv angehoben. Moody’s bewertet Bulgarien mit Baa1 und stabilem Ausblick.