Sylvie Vartan
Auf einen Blick
| Geboren | 15. August 1944, Iskrets, Königreich Bulgarien |
|---|---|
| Berufe | Sängerin, Schauspielerin |
| Genres | Yé-Yé, Rock ’n’ Roll, Pop, Disco, Soul, Jazz |
| Aktiv seit | 1952 bis heute |
| Gesangssprachen | Französisch, Englisch, Bulgarisch, Italienisch und weitere |
Quelle: Wikipedia: Sylvie Vartan1
Frühe Karriere
Vartan wurde 1944 in Iskrets in Bulgarien geboren. Ihr Vater arbeitete an der französischen Botschaft in Sofia, ihre Mutter war Bulgarin ungarischer Abstammung. Nachdem die Sowjetarmee Bulgarien 1944 besetzt hatte, zog die Familie nach Sofia. Im Dezember 1952 emigrierte sie nach Paris. Vartan lernte in der Schule Französisch und begeisterte sich für Jazz und Rock ’n’ Roll.1
1952 trat sie als Schülerin im bulgarischen Film „Pod igoto“ auf. Ihre Karriere als Sängerin begann 1961, als sie mit Frankie Jordan „Panne d’essence“ sang. Das Lied wurde ein Hit und brachte ihr den ersten Auftritt im französischen Fernsehen. Nach der Schule unterschrieb sie bei Decca Records und veröffentlichte eigene Aufnahmen. Im Dezember 1961 trat sie im Pariser Olympia auf.1
Musik und Bühne
Zu Vartans frühen Aufnahmen gehörten französische Fassungen von Liedern wie „The Loco-Motion“ und „What’d I Say“. 1963 ging sie mit Johnny Hallyday auf Frankreich-Tournee und spielte mit ihm im Film „D’où viens-tu, Johnny?“. Ihr Album „Sylvie à Nashville“ enthielt „La plus belle pour aller danser“, das die französische Hitparade anführte und sich in Japan mehr als eine Million Mal verkaufte.1
Ihre Auftritte waren oft mit aufwendigen Tanzchoreografien verbunden, und sie war regelmäßig im französischen und italienischen Fernsehen zu sehen. In den 1960er-Jahren und bis Mitte der 1970er-Jahre füllten jährliche Shows mit Hallyday das Olympia und den Palais des congrès de Paris. Auch nach zwei schweren Autounfällen ging Vartan weiter auf Tournee und nahm Platten auf. Zu ihren späteren Hits gehörten „Qu’est-ce qui fait pleurer les blondes?“ und „Nicolas“.1
Spätere Arbeiten
Nach einer Pause von öffentlichen Auftritten begann Vartan 2004, Jazzballaden aufzunehmen und in Konzerten zu singen, darunter ausverkaufte Auftritte in Paris. 2009 war sie auf Tournee in Ländern wie Frankreich, Japan, den Vereinigten Staaten und Italien. 2005 wurde sie zur WHO-Sonderbotschafterin für die Gesundheit von Müttern und Kindern in der Europäischen Region ernannt. 2009 wurde sie Offizier der Ehrenlegion.1
Vartan heiratete Hallyday 1965; sie bekamen einen Sohn und ließen sich 1980 scheiden. Später heiratete sie den Musikproduzenten Tony Scotti. Gemeinsam adoptierten sie eine 1997 geborene Tochter aus Bulgarien. Vartan ist die Tante des Schauspielers Michael Vartan. Sie ist seit 1952 bis heute künstlerisch aktiv und wirkte 2025 im Film „Once Upon My Mother“ mit.1
Ihr jüngster Film ist „Once Upon My Mother“ (2025).1
Quellen
Fakten geprüft 13. Oktober 2026. Von InvestBulgaria zur allgemeinen Information erstellt.