Stefka Kostadinova
Auf einen Blick
| Auf Bulgarisch | Стефка Георгиева Костадинова |
|---|---|
| Geboren | 25. März 1965, Plovdiv, Bulgarien |
| Bekannt für | Hochsprung |
| Olympische Titel | Gold 1996; Silber 1988 |
| Weltmeistertitel | Freiluft-Weltmeisterin 1987 und 1995; fünffache Hallenweltmeisterin |
| Sportverwaltung | Präsidentin des Bulgarischen Olympischen Komitees, 2005–2025 |
Quelle: Wikipedia: Stefka Kostadinova1
Frühe Karriere
Kostadinova wurde in Plovdiv geboren und besuchte eine Sportschule. Den Hochsprung lernte sie bei einem Leichtathletikwettkampf in Sofia kennen, als sie in der sechsten Klasse war, im Alter von 12 oder 13 Jahren. Von 1985 bis 1997 trat sie in dieser Disziplin für Bulgarien an.1
1987 stellte sie bei den Weltmeisterschaften in Rom mit 2,09 Metern einen Weltrekord der Frauen auf. Diese Marke blieb bis Juli 2024 Weltrekord, als Yaroslava Mahuchikh sie übertraf. Insgesamt stellte Kostadinova sieben Weltrekorde auf: drei im Freien und vier in der Halle.1
Wichtigste Erfolge
Kostadinova gewann 1996 in Atlanta den olympischen Hochsprung mit 2,05 Metern und stellte damit einen olympischen Rekord auf. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul hatte sie Silber gewonnen. Außerdem wurde sie 1987 und 1995 Freiluft-Weltmeisterin und zwischen 1985 und 1997 fünfmal Hallenweltmeisterin.1
Zu ihren weiteren Titeln gehören der Europameistertitel im Freien 1986 sowie die Halleneuropameistertitel 1985, 1987, 1988 und 1994. 1985, 1987, 1995 und 1996 wurde sie zur bulgarischen Sportlerin des Jahres gewählt. Sie übersprang 197 Mal mehr als 2,00 Meter.1
Spätere Laufbahn
1995 bekam Kostadinova ihren Sohn Nikolay, einige Monate bevor sie in jenem Jahr Weltmeisterin wurde. Nach den Hallenweltmeisterschaften 1997 trat sie nicht mehr bei großen Wettkämpfen an. Offiziell beendete sie ihre sportliche Laufbahn 1999. 2007 heiratete sie den Geschäftsmann Nikolai Popvasilev.1
Nach dem Ende ihrer Wettkampfkarriere wechselte sie in die Sportverwaltung. Sie war Vizepräsidentin des Bulgarischen Leichtathletikverbands und des Bulgarischen Olympischen Komitees sowie von 2003 bis 2005 stellvertretende Sportministerin Bulgariens. Am 11. November 2005 wurde sie zur Präsidentin des Bulgarischen Olympischen Komitees gewählt und hatte dieses Amt bis 2025 inne.1
Von 2005 bis 2025 war sie Präsidentin des Bulgarischen Olympischen Komitees.1
Quellen
Fakten geprüft 13. Oktober 2026. Von InvestBulgaria zur allgemeinen Information erstellt.