Iliana Raeva
Auf einen Blick
| Auf Bulgarisch | Илиана Райчева Раева-Сиракова |
|---|---|
| Geboren | 15. März 1963, Sofia, Bulgarien |
| Sportart | Rhythmische Sportgymnastik |
| Aktive Wettkampfjahre | 1978–1983 |
| Verein | Gymnastikklub Levski |
| Funktion im Verband | Präsidentin des Bulgarischen Verbands für Rhythmische Sportgymnastik seit 2012 |
Quelle: Wikipedia: Iliana Raeva1
Frühe Karriere
Iliana Raycheva Raeva wurde am 15. März 1963 in Sofia geboren. Sie wuchs in derselben Straße auf wie die Gymnastinnen Lilia Ignatova und Anelia Ralenkova. Sie traten für den Gymnastikklub Levski an. Raeva lernte Gymnastik zunächst bei Trainerin Zlatka Bontcheva im Klub Levski-Spartak. Mit 15 Jahren begann sie bei Neshka Robeva zu trainieren, die kurz zuvor zum Klub gekommen war.1
Im März 1978 sollte Raeva zu einem Turnier nach Polen fliegen, erkrankte jedoch und verpasste den Flug. Das Flugzeug stürzte ab. Im selben Jahr nahm sie an ihren ersten Europameisterschaften teil und wurde Sechste. Bei den Weltmeisterschaften 1979 in London teilte sie sich die Goldmedaille mit den Keulen mit Irina Deriugina und Daniella Boshanska und belegte im Mehrkampf den vierten Platz.1
Wettkampferfolge
Ihr erstes Mehrkampfgold gewann Raeva 1980 beim Julieta-Shishmanova-Pokal. Bei den Europameisterschaften in Amsterdam im selben Jahr holte sie Gold im Mehrkampf sowie Goldmedaillen mit Seil, Reifen und Keulen und Silber mit dem Band.1
Bei den Weltmeisterschaften 1981 gewann Raeva Silber im Mehrkampf, punktgleich mit ihrer Teamkollegin Lilia Ignatova und ein Zehntelpunkt hinter Anelia Ralenkova. Außerdem gewann sie Silber mit Reifen und Band sowie Bronze mit dem Seil. Bei den Europameisterschaften 1982 wurde sie Dritte und gewann Bronze in jedem Gerätefinale. Zu ihren Übungen gehörten eine Bandübung zur Musik von „Alexis Sorbas“ und eine Keulenübung zu Tschaikowskys „Schwanensee“.1
Trainerin und Funktionärin
Nach dem Ende ihrer Wettkampfkarriere heiratete Raeva den bulgarischen Fußballer Nasko Sirakov und gründete in Bulgarien ihren eigenen Gymnastikklub Iliana. 1999 übernahm sie den Vorsitz des Trainerrats im Bulgarischen Verband für Rhythmische Sportgymnastik. Sie führte die bulgarische Mannschaft bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney an und trainierte die bulgarische Gruppe, die bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen Bronze gewann.1
Raeva übernahm 2012 die Leitung des Verbands. Unter ihrer Führung gewann die Mannschaft eine zweite Bronzemedaille und ihren ersten olympischen Titel in der Gruppe sowie eine zweite olympische Silbermedaille im Einzelwettbewerb. Im Oktober 2024 wurde sie für eine vierte Amtszeit in Folge als Verbandspräsidentin wiedergewählt.1
Im Oktober 2024 wurde sie als Präsidentin des Bulgarischen Verbands für Rhythmische Sportgymnastik wiedergewählt.1
Quellen
Fakten geprüft 13. Oktober 2026. Von InvestBulgaria zur allgemeinen Information erstellt.