Ivet Lalova-Collio
Auf einen Blick
| Auf Bulgarisch | Ивет Мирославова Лалова-Колио |
|---|---|
| Geboren | 18. Mai 1984, Sofia, Bulgarien |
| Staatsangehörigkeit | Bulgarisch |
| Sportart | Leichtathletik, 60 m, 100 m und 200 m |
| Olympische Teilnahmen | Fünf Teilnahmen |
| Persönliche Bestzeiten | 100 m: 10,77 Sekunden; 200 m: 22,32 Sekunden |
Quelle: Wikipedia: Ivet Lalova-Collio1
Anfänge der Karriere
Lalova begann mit 10 Jahren mit Schwimmen und Turnen und wechselte dann zur Leichtathletik. Im Jahr 2000 wurde sie bulgarische Jugendmeisterin über 100 Meter. Bei den Junioreneuropameisterschaften 2003 in Tampere gewann sie sowohl über 100 Meter als auch über 200 Meter.1
2004 lief sie in Plovdiv die 100 Meter in 10,77 Sekunden, eine persönliche Bestzeit, und wurde bei den Olympischen Spielen in Athen in dieser Disziplin Vierte und über 200 Meter Fünfte. Bei den Halleneuropameisterschaften 2005 gewann sie über 200 Meter. Im Juni 2005 erlitt sie bei einem Zusammenstoß während des Aufwärmens einen Bruch des rechten Oberschenkelknochens und fiel bis Mai 2007 aus.1
Europäische Medaillen
Nach ihrer Rückkehr in den Wettkampf 2007 startete Lalova bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking und zog später nach Italien, um sich der Trainingsgruppe von Roberto Bonomi anzuschließen. 2012 gewann sie bei den Europameisterschaften in Helsinki über 100 Meter. Bei den Olympischen Spielen in London im selben Jahr erreichte sie in beiden Sprintdisziplinen das Halbfinale.1
Bei den Europameisterschaften 2016 in Amsterdam gewann Lalova Silber sowohl über 100 Meter als auch über 200 Meter. Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Peking erreichte sie außerdem das Finale über 200 Meter und wurde Siebte, nachdem sie im Halbfinale mit 22,32 Sekunden eine persönliche Bestzeit aufgestellt hatte.1
Spätere Karriere
Lalova nahm an den Olympischen Spielen 2016 in Rio teil, wo sie im Finale über 200 Meter Achte wurde, und später an den Olympischen Spielen Tokio 2020, die im August 2021 stattfanden. Ihr letzter Wettkampf waren dort die 200 Meter, bei denen sie nicht über die Vorläufe hinauskam. Sie beendete ihre Leichtathletikkarriere, zu der fünf Olympiateilnahmen gehörten.1
Im Januar 2026 verhängte die Athletics Integrity Unit eine vorläufige Sperre gegen Lalova-Collio. Bei einer Nachuntersuchung ihrer Proben von Rio 2016 mit modernen Verfahren wurde Ostarin gefunden.1
Im Januar 2026 wurde sie vorläufig gesperrt, nachdem bei einer Nachuntersuchung ihrer Proben von den Olympischen Spielen 2016 in Rio Ostarin gefunden worden war.1
Quellen
Fakten geprüft 13. Oktober 2026. Von InvestBulgaria zur allgemeinen Information erstellt.